Der französische Ex-Weltmeister Samuel Umtiti und sein Kollege bei Lecce, Lameck Banda, sind am Mittwoch im Serie-A-Heimspiel gegen Lazio Rom rassistischen Schmähungen ausgesetzt gewesen.
Fans des Hauptstadt-Klubs hatten das Duo beleidigt, weshalb die Partie in der zweiten Hälfte vom Schiedsrichter unterbrochen wurde und der Stadionsprecher ein Ende der Beschimpfungen forderte.
Danach wurde weitergespielt, Lecce gewann 2:1 und Umtiti wurde von den Lecce-Anhänger mit Standing Ovations gefeiert. Laut Lecce-Präsident Saverio Sticchi Damiani habe der Verteidiger darum gebeten, das Spiel fortzusetzen. „Er wollte auf dem Spielfeld auf die Beleidigungen reagieren. Er reagierte wie ein echter Champion.“
Unterstützung von Infantino
Wenig später meldete sich FIFA-Präsidnt Gianni Infantino zu Wort. „Lasst es uns laut und deutlich rufen: NEIN ZU RASSISMUS. Möge die große Mehrheit der Fans, die gute Menschen sind, aufstehen und alle Rassisten ein für alle Mal zum Schweigen bringen“, schrieb der Schweizer auf Instagram.
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