Moskau versichert:

Keine Gefahr für Kosmonauten durch „Sojus“-Leck

Wissenschaft
17.12.2022 12:28

Das aller Wahrscheinlichkeit nach durch einen Mikrometeoriten verursachte Leck in einer an der Internationalen Weltraumstation ISS angedockten „Sojus“-Raumkapsel stellt offenbar keine Gefahr für die Crew dar. „Die Sicherheit und der Komfort der Crew werden durch nichts bedroht“, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Samstag in Moskau mit.

Den Angaben zufolge herrschen in dem Modul derzeit Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad. Dies sei im Rahmen und nicht kritisch für den Betrieb der Technik. Berichte über einen angeblichen Temperaturanstieg auf 50 Grad seien falsch, hatte die Behörde zuvor mitgeteilt. Die beiden Kosmonauten und die Kosmonautin seien am Samstag noch mit Reinigungsarbeiten beschäftigt und hätten nach dem Mittag dann frei bis Montag, hieß es.

Vorbereitungen auf vorzeitige Rückkehr zur Erde
Die Triebwerke des Moduls seien erfolgreich getestet worden. Es gebe derzeit keinen Grund dafür, dass die Crew vorzeitig von der ISS zurückkehre. Trotzdem liefen für das beschädigte Modul Vorbereitungen für eine unter Umständen mögliche vorzeitige Rückkehr zur Erde.

Das Leck an der russischen Raumkapsel war am Donnerstag aufgetreten. Neben der Außenbeschichtung wurde auch ein Kühlaggregat beschädigt. Als mögliche Ursache gilt die Kollision mit einem Mikrometeoriten. Wegen des Defekts musste ein geplanter Weltraumspaziergang zweier Kosmonauten abgesagt werden. Unklar ist noch, ob die „Sojus“ für die Rückkehr der Besatzung im März verwendet werden kann.

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