Herr Uriach, wie war die Situation am Montagmorgen aus Sicht der Gewerkschaft?
„Die Stimmung in der Früh war sehr gut und viele Obus-Lenker haben am Streik teilgenommen. Die Anwesenheitsliste war voll.“
Wie weit liegen das Angebot und die Forderung bei den Verhandlungen nach der Runde am Sonntag denn noch auseinander?
„Die Steigerung beim letzten Angebot am Sonntag von noch einmal acht Euro mehr, ist für uns sehr ärgerlich. Denn zuvor hat man uns 200 Euro mehr pro Monat angeboten.“
Also könnten die Verhandlungen noch länger dauern, bis eine Einigung erzielt wird?
„Wir fordern weiter 400 Euro für alle. Dabei haben wir uns schon bewegt. Ursprünglich waren es noch 500 Euro. Das sind jetzt 20 Prozent weniger.“
400 Euro würden dann auch die Besserverdiener bekommen.
„Ja, die Teuerungen treffen auch jeden.“
Falls es weiterhin zu keiner Einigung kommt, wie würden die nächsten Schritte ausschauen?
„Wir gehen davon aus, dass die Maßnahme Wirkung zeigt. Der nächste Streik wäre wahrscheinlich unbefristet. Er würde also an einem bestimmten Tag um 0 Uhr losgehen und könnte bis zu einer Einigung andauern.“
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