Lange war unklar, ob der Vorarlberger Skibergsteiger Daniel Zugg überhaupt beim Weltcupauftakt im französischen Val Thorens an den Start gehen darf. Nach einem Ausfall im ÖSV-Team durfte er - zum Glück, sorgte er doch für das einzige Top-10-Ergebnis aus rot-weiß-roter Sicht.
„Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich, dass es heute so gut geklappt hat“, strahlte Skibergsteiger Daniel Zugg, nachdem er beim Weltcupauftakt in Val Thorens (Fra) im Sprintrennen Rang acht belegt hatte. „Zuerst habe ich als einziger Österreicher die Qualifikation überstanden, danach hatte ich im Viertelfinale ein wenig Glück“, erzählte der St. Gallenkirchner. Als Dritter seines Laufs schied er eigentlich aus - über die Laufzeit schaffte es der 29-Jährige dann aber noch als einer von zwei Lucky Losern ins Halbfinale. Dort zeigte der Innerfrattner erneut eine starke Vorstellung, verpasste als Laufvierter aber den Finaleinzug und belegte in der Endabrechnung Rang acht.
„Heute hat man wieder gesehen, dass Testrennen nur eine bedingte Aussagekraft haben“, sagte Zugg, der vom Österreichischen Skiverband ursprünglich gar nicht für Val Thorens nominiert worden war und erst im letzten Moment nach einem Ausfall ins Team nachrücken konnte. „So konnte ich beweisen, dass mich der Verband nicht umsonst mitgenommen hat.“
Auf einen Start in der Mixed-Staffel am Sonntag verzichtet Zugg. „Auf dieser Strecke ist Armin Höfl sicher stärker als ich“, sagt der Atomic-Sportler, der Mitte Dezember in Adamello (It) sein nächstes Rennen bestreiten wird. Höfl wird am Sonntag mit Johanna Hiemer antreten, die im Sprint auf Rang 24 kam.
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