Hotel-Streit bei der Weltmeisterschaft in Katar: An den Rezeptionen mancher Unterkünfte wird für ein Zustellbett eine hohe Extra-Summe verlangt. Ein Scheich legte sich nun sogar mit Argentiniens Spielerfrauen an.
Wie die „Bild“ berichtet, vermietet der Deutsche Volkhard Bauer mit seiner Firma „Khaya“ Unterkünfte bei Sport-Veranstaltungen. So auch in Katar, wo er mehrere Hotels und Apartments unter Vertrag genommen hat. Unter anderem acht Hotels eines Katar-Scheichs.
In diese konnten „Khaya“-Kunden zuletzt zeitweise nicht einchecken. Erst nach Extra-Zahlungen gab’s die Zimmer. Jetzt wird bei der Rezeption 250 US-Dollar (ca. 243 Euro) pro Nacht für ein Zustellbett verlangt. Ganz schön dreist! Im Nobelhotel „Waterfront“ soll sich der Scheich sogar mit den Spielerfrauen der Argentinier angelegt haben. Ein Reisebüro griff ein, bezahlte für die Zustellbetten.
„So etwas wie in Katar habe ich noch nie erlebt“
Im Hotel „Horizon Manor“ eskalierte die Situation völlig. Nach Aufforderung des Scheichs wurden die Zustellbetten aus den Zimmern geholt. Wenn die Rechnung beglichen wurde, bekam man das Bett zurück. „So etwas wie in Katar habe ich noch nie erlebt! Wir werden hier erpresst“, sagt Bauer gegenüber der „Bild“.
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