Monatelang hat eine 52 Jahre alte Frau in Wien ein Martyrium durchleben müssen. Ständig kontrolliert von ihrem Lebensgefährten, durfte sie lediglich zur Arbeit gehen, andere Unternehmung alleine verhinderte der 48-jährige Verdächtige. Fluchtversuche der 52-Jährigen endeten mit Gewalt und Drohungen. Am Samstag vertraute sich die Gepeinigte schließlich einer Bekannten an. Polizei-Einsatz!
Die 52-Jährige stand offenbar ständig unter Beobachtung. Die Wohnung alleine zu verlassen, soll der 48-jährige Österreicher ihr nicht erlaubt haben. Lediglich zur Arbeit ließ sie der Verdächtige gehen, doch selbst dort tauchte er mehrmals täglich auf, um sie kontrollieren. Auch das Handy der Frau soll der mutmaßliche Täter regelmäßig überprüft haben.
Drohungen nach Fluchtversuch
Zwar hatte die 52-Jährige bereits Fluchtversuche unternommen, doch der 48-jährige Verdächtige wusste diese zu verhindern und soll der Frau mit dem Umbringen gedroht haben, sollte sie es noch einmal versuchen.
Am Samstag gelang es der Frau, eine Bekannte zu informieren, die wiederum die Polizei alarmierte. Gegen 11.15 Uhr wurden die Polizisten zum Wohnhaus im Bezirk Floridsdorf gerufen. Den 48-Jährigen trafen sie im Vorgarten an. Er wurde festgenommen und befand sich am Sonntag in Haft. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe.
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