Ende eines Martyriums

Freundin (52) monatelang kontrolliert und bedroht

Wien
20.11.2022 11:54

Monatelang hat eine 52 Jahre alte Frau in Wien ein Martyrium durchleben müssen. Ständig kontrolliert von ihrem Lebensgefährten, durfte sie lediglich zur Arbeit gehen, andere Unternehmung alleine verhinderte der 48-jährige Verdächtige. Fluchtversuche der 52-Jährigen endeten mit Gewalt und Drohungen. Am Samstag vertraute sich die Gepeinigte schließlich einer Bekannten an. Polizei-Einsatz!

Die 52-Jährige stand offenbar ständig unter Beobachtung. Die Wohnung alleine zu verlassen, soll der 48-jährige Österreicher ihr nicht erlaubt haben. Lediglich zur Arbeit ließ sie der Verdächtige gehen, doch selbst dort tauchte er mehrmals täglich auf, um sie kontrollieren. Auch das Handy der Frau soll der mutmaßliche Täter regelmäßig überprüft haben.

Drohungen nach Fluchtversuch
Zwar hatte die 52-Jährige bereits Fluchtversuche unternommen, doch der 48-jährige Verdächtige wusste diese zu verhindern und soll der Frau mit dem Umbringen gedroht haben, sollte sie es noch einmal versuchen.

Hier erhalten Sie Hilfe:

  • Der Polizei-Notruf 133 ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar.
  • Auch der 24-Stunden-Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05-77-22) sind rund um die Uhr besetzt.
  • Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

Am Samstag gelang es der Frau, eine Bekannte zu informieren, die wiederum die Polizei alarmierte. Gegen 11.15 Uhr wurden die Polizisten zum Wohnhaus im Bezirk Floridsdorf gerufen. Den 48-Jährigen trafen sie im Vorgarten an. Er wurde festgenommen und befand sich am Sonntag in Haft. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe.

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