Elf Jahre

Lange Haftstrafe wegen Messerattacke auf Freund

Salzburg
18.11.2022 21:00

Geschworenen-Prozess nach blutigem Streit vor einem Lokal in Bad Hofgastein: Iraner (29) und Afghane (27) nun nicht rechtskräftig verurteilt.

Täter und Opfer waren vor der Bluttat Freunde – und sind es jetzt auch noch immer. Und das obwohl die Staatsanwältin den blutigen Streit am 23. Mai vor einem Lokal in Bad Hofgastein als versuchten Mord bewertete. Der angeklagte Iraner (29) war an jenem alkoholreichem Abend mit einem Landsmann aneinander geraten – es ging um 600 Euro Schulden, die das Opfer beim Angeklagten hatte. Nach handfesten Auseinandersetzungen im und vor dem Lokal gipfelte der Streit letztlich in einer Messerattacke im Bereich des Halses und der Schulter.

Der mitangeklagte Afghane (27) soll dabei das Opfer geschlagen und getreten haben. Die gewalttätige Auseinandersetzung geben die beiden Angeklagten im Landesgericht Salzburg zu. Ein Tötungsversuch wird aber bestritten. „Bei diesen Streitereien geht es nicht darum, jemanden umzubringen“, meinte Verteidiger Bernhard Kettl und sprach von einer „überzogenen Anklage“.

Letztlich erkannten die Geschworenen doch einen Mord-Versuch. Elf Jahre Haft für den Iraner und eine Geldstrafe in der Höhe von 480 Euro für den mitangeklagten Afghanen. Nicht rechtskräftig.

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