Der Wirtschaftsbund Vorarlberg wird wohl nicht mehr Thema im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss in Wien werden. Damit könnte einigen Wirtschaftbund-Granden aus dem Ländle eine Aussage erspart bleiben.
So einige ehemalige Wirtschaftsbund-Funktionäre dürften nicht traurig darüber sein, dass es wahrscheinlich keinen weiteren „Vorarlberg-Tag“ im ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss in Wien geben wird. Der aktuelle Zeitplan lasse dies dem Vernehmen nach nicht zu.
Allen voran wird es also auch dem ehemaligen Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler erspart bleiben, in der Bundeshauptstadt Rede und Antwort zu stehen. Im Juni hatte er sich ja krankheitsbedingt aus der Affäre ziehen können.
Kessler fordert Geld vom Wirtschaftsbund
Die Krankheit scheint Kessler jedenfalls gut überstanden zu haben. Wie der geschäftsführende Obmann Karlheinz Rüdisser bestätigte, hat der Ex-Direktor weitere Provisionsforderungen an seinen früheren Arbeitgeber gestellt. Kessler hat zwischen 2016 und 2021 ein Bruttogehalt von 780.000 Euro bezogen. Über seinen Betrieb 3L consult GmbH erhielt er zwischen 2018 und 2021 646.000 Euro für die Vermittlung von Inseraten.
Kein Entrinnen gibt es aber vor der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und vor der Staatsanwaltschaft Feldkirch. Die Ermittlungen gegen Kessler, Landesrat Markus Tittler und seinen Vorgänger Rüdisser gehen unvermindert weiter.








Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).