Pecco Bagnaia sprach nach seinem ersten Weltmeistertitel in der MotoGP über große Emotionen, seinen schärfsten Gegner und den besten Mentor ...
„Ich habe so viele Menschen vor Freude weinen gesehen. Das habe ich in dieser Form zuvor noch nie erlebt. Dann musste ich auch gleich weinen.“
Es waren große Emotionen, die sich nach dem ersten MotoGP-Weltmeistertitel von Pecco Bagnaia in Valencia abspielten. Nach dem ersten WM-Titel für Ducati seit 15 Jahren, den ersten für Italien seit 2009.
Es war ein Felsbrocken, der dem 25-Jährigen von den Schultern fiel. „Ich spürte die große Last, Ducati und Italien diesen WM-Titel schenken zu müssen.“
Im großen Erfolg hatte Bagnaia aber auch Gedanken für seinen schärfsten Konkurrenten und Titel-Vorgänger: Fabio Quartararo. „Fabio ist noch immer der komplettere Fahrer als ich. Er verliert nie seine Fassung und seinen Siegeswillen“, meint der Italiener. „Aber er hat heuer das langsamere Motorrad gehabt und trotzdem bis zum Schluss gekämpft.“
Gedankt hat Bagnaia seinem großen Mentor Valentino Rossi. „Dass ich am Ende noch diesen Meilenstein erreichen konnte, habe ich ihm zu verdanken. Vale hat mich immer unterstützt. Auch im Finale.“
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