Die Landesregierung will die Situation der Pflegekräfte verbessern. Die Maßnahmen sollen mehr Interessenten und entlastete Pfleger bringen. Der Opposition ist das zu wenig.
220 Millionen Euro will das Land binnen fünf Jahren in die Pflege investieren. Auszubildende sollen mehr Geld bekommen, die Bedingungen für Pflegekräfte verbessert werden. Einige Maßnahmen, die in anderen Bundesländern schon bewährte Praxis sind, sucht man vergebens. So zum Beispiel einen gesetzlichen Pflegeschlüssel. Dabei wird vorgeschrieben, wie viele Bewohner eine Pflegekraft maximal versorgen kann. In Oberösterreich und der Steiermark das schon gängige Praxis. So können die Zuständige sowohl die Überlastung der Mitarbeiter, als auch die Vernachlässigung von Pflegebedürftigen verhindern.
SPÖ will Pflegeschlüssel seit 2018
„Wir fordern seit 2018 einen Pflegeschlüssel“, sagt SPÖ-Klubreferent Christian Gredler. Auch Schwarzachs Bürgermeister Andreas Haitzer (SPÖ) sieht Verbesserungspotenzial. Er wünscht sich einheitliche Arbeitsbedingungen. „Die Arbeitsstunden in privaten und öffentlichen Häusern sind unterschiedlich, das ist ein Problem. Während die Gemeinde-Angestellten eine 40-Stunden-Woche haben, sind es bei privaten Heimen teilweise nur 37 Stunden“, sagt er.
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