Freiheitlichen und der ÖVP ist die Bezeichnung Frantschach-St. Gertraud zu kompliziert. Sie wollen eine kürzere Alternative für die junge Kärntner Marktgemeinde.
Fleißig diskutiert wird derzeit im Gemeindeamt von Frantschach-St. Gertraud. Es geht dabei um den Namen der Marktgemeinde. Freiheitliche und ÖVP wollen eine einfachere Bezeichnung, und das ausgerechnet zum 25-Jahr-Jubiläum der noch jungen Marktgemeinde, die sich am 1. Jänner 1997 von Wolfsberg abgespalten hat und seither als eigenständige Kommune geführt wird. Gemeindevorstand Kurt Jöbstl (VP) erklärt die Beweggründe: „Auch aus Treibach-Althofen ist schließlich nur Althofen geworden. Wir wollen das bei uns auch so klären.“
Name negativ besetzt
Der Name Frantschach beziehe sich seines Erachtens nur auf die Papierfabrik Frantschach, die aber ohnehin mittlerweile Mondi heiße. FP-Gemeinderat Franz Paulitsch: „Es heißt immer, bei uns stinke es, da könne man nicht wohnen. Diesen bitteren Beigeschmack wollen wir loswerden.“ Daher der Antrag auf den neuen Namen, der nur noch St. Gertraud lauten könnte. Jöbstl: „Das Zentrum unserer Gemeinde beginnt erst nach der Industrieanlage. Da sind Geschäfte und Apotheke, Dorfplatz und unser neues Veranstaltungszentrum.“ Bürgermeister Günther Vallant: „Diese Idee bringt eine weitere Spaltung. Wir werden aber darüber diskutieren.“ Er könne sich auch vorstellen, eine Bürgerbefragung darüber durchzuführen.








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