Durch Zellatmung

Forscher entdeckten, wie Spenderleber fit bleibt

Tirol
03.11.2022 11:00

An der Medizin-Uni Innsbruck wird erforscht, was die Qualität von Spenderorganen ausmacht. Die neuesten Erkenntnisse sind vielversprechend. Die Forscher haben ein wichtiges Merkmal für ein besseres Transplantationsergebnis entdeckt. 

Mit Hilfe der sogenannten Maschinenperfusion können heute Organe außerhalb des Körpers wie in ihrem natürlichen Umfeld funktionieren und sind damit noch besser für eine Transplantation vorbereitet. An der Klinik Innsbruck wird die Technik in der Transplantation schon umfassend eingesetzt. Innsbruck gehört zu den führenden Zentren Europas.

Zellatmung von 50 potenziellen Spenderlebern untersucht
Hier haben Forscher nun eine vielversprechende Entdeckung gemacht. Andras Meszaros und Julia Hofmann haben die Zellatmung von 50 potenziellen Spenderlebern untersucht und in der Folge gemessen, wie es den Patienten mit dem Organ geht. Dabei stellte sich heraus: Je besser die Zellatmung einer Spenderleber, umso besser die Prognose nach der Transplantation. Das Organ ist demnach fitter und funktioniert nach der Verpflanzung besser.

Damit sehen die Ärzte den Nutzen der Maschinenperfusion einmal mehr bestätigt. Denn der Einsatz dieser Technologie wirkt sich positiv auf den Erhalt der Zellatmung eines Organs aus. In Innsbruck wurden bisher bereits 150 Spenderlebern vor der Transplantation mit der Maschinenperfusion untersucht und vorbereitet.

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