Jakob Greber will nach einer schwierigen Vorsaison wieder durchstarten. Ein ganz großes Ziel des 19-Jährigen ist die Heim-WM am Arlberg.
Als Jakob Greber am 16. November 2019 als 16-Jähriger am Pass Thurn bei einem National Junior Race sein Debüt auf FIS-Ebene gab, tat dies der Mellauer mit einem Paukenschlag: Als 67. gestartet, schaffte er es am Ende mit 53,22 FIS-Punkten auf Rang vier. Ein Traumeinstand - den der Head-Pilot im Lauf der Saison mehrfach bestätigte.
Im Winter 2020/21 folgten die nächsten Schritte, Greber schraubte seine Slalom-Punkte weiter kontinuierlich nach unten und war am Ende der Saison der punktbeste Läufer des Jahrgangs 2003 - weltweit. Im letzten Winter durfte sich der Wälder im finnischen Vuokatti über EYOF-Gold mit dem Team freuen und verbesserte sein FIS-Punkte erneut - wenn auch weniger als der eine oder andere internationale Alterskollege.
„Trotz des Erfolgs in Finnland war es keine einfache Saison“, gesteht Jakob, der im Europacup als 31. zweimal die Punkte nur hauchdünn verpasste. „Da ging mir dann die Leichtigkeit etwas verloren.“
Auffällig: In den vergangenen drei Saisonen stieg bei Greber die Zahl der Ausfälle beständig. Kam er in seiner FIS-Premierensaison bei vier von 14 Slaloms nicht ins Ziel (29 Prozent), betrug die Slalom-Ausfallquote im Winter 20/21 bereits 35 Prozent. Im letzten Winter ging Jakob bei 25 Torläufen an den Start, in die Wertung kam er aber nur bei 15 Rennen - Ausfall-Quote: 40 Prozent. „Irgendwann verkrampft man einfach und dann geht das mit dem Ausfallen schnell.“
Das soll in diesem Winter aber wieder anders werden. Eines der ganz großen Ziele: Die Junioren-WM in St. Anton am Arlberg.








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