Giovane Elber rechnet knallhart mit dem Fußball-Markt ab. Nachdem der Brasilianer den VfB Stuttgart 1997 unfreiwillig in Richtung München verlassen musste, sei ihm klargeworden, dass Fußball „teilweise ein Sklavengeschäft“ sei.
„Ich wollte nicht weg, ich habe fast schon um einen neuen Kontrakt gebettelt“, so der mittlerweile 50-Jährige im Interview mit dem „Kicker“. Der Wechsel zum FC Bayern hätte ihm folglich die Augen geöffnet. „Die Klubs machen mit den Spielern oft, was sie wollen. Das Geschäft war und ist hart!“
Topscorer unerwünscht
Auch sein Abschied von den Bayern sei nicht gerade nach Wunsch des Bundesliga-Torschützenkönigs von 2003 verlaufen. Zwar konnte kein anderer Spieler so viele Treffer wie Elber erzielen, dennoch musste er 2003 für den drei Jahre jüngeren Roy Makaay Platz machen.
Vor allem über das Verhalten von Ex-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld fand der ehemalige Stürmer keine guten Worte. „Er hat mir erklärt, dass ich gehen solle, da man Roy Makaay geholt habe“, so Elber, der nach Robert Lewandowski (312 Treffer) und Claudio Pizarro (197 Treffer) mit 133 Toren immer noch auf Rang drei der besten ausländischen Bundesliga-Torschützen liegt.
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