02.10.2022 23:00 |

Fan.at Spiel der Runde

Ebens kometenhafter Aufstieg an die Spitze

Eben sonnt sich nach bescheidenen Vorsaisonen an der Spitze der 2. Landesliga Süd, konnte im Pongauer Derby die Siegesserie fortsetzen. Ein vermeintliches Foul vor dem Gegentreffer sorgte allerdings für Aufregung. Trotzdem galt die knappe Niederlage als St. Veiter Mutmacher.

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In den Saisonen zwischen 2016/17 und 2020/21 schloss Eben nie besser als auf Platz zehn in der Tabelle ab, in der Vorsaison erreichten die Pongauer zumindest Platz sechs. Diese Spielzeit ging der Mannschaft von Trainer Müller endgültig der Knopf auf, mit 22 Punkten aus den ersten acht Ligaspielen steht Eben, gefolgt von Vizemeister Kaprun, an der Tabellenspitze der 2. Landesliga Süd.

In Runde neun bekam es die Müller-Truppe im fan.at-Spiel der Runde mit St. Veit zu tun, das mit fünf Punkten aus acht Spielen den drittletzten Tabellenplatz bekleidete. Den Erwartungen entsprechend übernahm der Leader von Beginn an das Ruder, Gäste-Schlussmann Maximilian Hettegger hielt sein Team mit sehenswerten Paraden aber im Spiel. Im zweiten Durchgang wurde die Partie zerfahren, Eben ging die Dominanz zunehmends verloren. „Die Spieler haben untereinander zu streiten begonnen“, glaubte St. Veit-Trainer Anton Freudenthaler zu wissen, woran es beim Heimteam nach dem Seitenwechsel haperte.

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Der Linienrichter hätte das sehen müssen, können, sollen.

St. Veit-Trainer Freudenthaler über die diskussionswürdige Situation vor dem Siegestreffer

Erst in Minute 81 gelang dem Favoriten der 1:0 Siegestreffer, zwölf Tore-Mann Anil Kirbas überlupfte den starken Hettegger. Unmittelbar vor dem Goal erreignete sich allerdings eine diskussionwürdige Situation, Ebens Stefan Scherer stiefelte St. Veit-Kapitän Thomas Grünwald vermutlich auf den Schuh. „Der Linienrichter hätte das sehen müssen, können, sollen“, zweifelte Freudenthaler die Gültigkeit des Tores an. „Da war kein Foul davor“, sah es Eben-Sektionsleiter Martin Fritzenwallner anders.

Kontinuität als Erfolgsrezept
Nichtsdestotrotz feierte Eben Saisonsieg Nummer acht, konnte den Vorsprung von einem Punkt gegenüber Kaprun, das ebenfalls gewann, beibehalten. „Wir sind nicht überrascht“, erkannte Fritzenwallner schon vor der Saison die Qualität, die in der Mannschaft schlummerte. „Wir arbeiten seit Jahren kontinuierlich, sind im Verein überall gut aufgestellt“, kennt der Sektionsleiter den Grund für die positive Entwicklung.

Knappe Niederlagen als Mutmacher
St. Veit hingegen steht mit fünf Punkten aus neun Spielen mit dem Rücken zur Wand, am Ziel „nicht abzusteigen“ hält Freudenthaler, der eigentlich vor der Saison schon aufhören wollte, aber nach wie vor fest. „Das ist immer noch das Ziel. Wir haben die letzten Spiele immer nur mit einem Tor Unterschied verloren“, schöpft Freudenthaler aus den knappen Niederlagen Mut. Und das zurecht! Nur vier Teams haben trotz der ausbaufähigen Punkteausbeute weniger Gegentreffer erhalten als St. Veit. Laurent Seiringer

2. Landesliga Süd, 9. Runde: Unken - Stuhlfelden 4:0 (1:0), Eben - St. Veit 1:0 (0:0), Neukirchen - St. Martin/T. 2:1 (1:0), Maishofen - Saalbach 6:0 (5:0), Konkordiahütte - FC Pinzgau 1b 1:0 (0:0), Hüttschlag - St. Johann 1b 1:1 (0:1), Kaprun - Zederhaus 2:1 (1:0).

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