28.09.2022 11:00 |

Langer Tag der Flucht

Wer hat Angst vor Flüchtlingen und Migranten?

Am 30. September finden auf Initiative der UNHCR in ganz Österreich zahlreiche Veranstaltungen statt, die Einheimischen und Zuwanderern Gelegenheit bieten, miteinander in Austausch zu treten und Vorurteile abzubauen. Auch das Burgenland macht mit.

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Wenn von Flucht und Flüchtlingen die Rede ist, denken viele an Krieg, Vertreibung und Asyl, aber auch an Grenzzäune, illegale Marschrouten, Schlepperkriminalität und Menschenhandel. All diese Bilder im Kopf erzeugen Angst, vor allem Angst vor dem Fremden. Um sich diesem Gefühl zu nähern und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, hat das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR vor zehn Jahren den „Langen Tag der Flucht“ ins Leben gerufen.

Burgenland als Vorreiter
Das Burgenland war damals neben Wien und Niederösterreich eines der ersten Bundesländer, das sich am Veranstaltungsreigen beteiligte. Inzwischen sind Dutzende NGOs, zivilgesellschaftliche Initiativen, Kulturinstitutionen und Sportvereine mit an Bord, damit Einheimische, Flüchtlinge und Asylsuchende an diesem Tag bei Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Kinovorstellungen und Diskussionen die Möglichkeit haben, mehr über den jeweils anderen zu erfahren.

Stimmungsvolle Impulse
Auch der Caritas Burgenland liegt ein verständnisvolles Zusammenleben am Herzen. Deshalb wird am 30. September unter dem Motto „Begegnungsreiche Zeit“ zu Musik und Dialog ins Europahaus Burgenland in Eisenstadt geladen. Den Auftakt bildet ein Konzert der Panflötistin und Kammermusikerin Andreea Chira mit dem Akkordeonisten Bogdan Laketic.

„Beide Künstler treten international als Solisten auf und werden uns gemeinsam auf eine musikalische Reise mitnehmen, die von der Ukraine über Syrien, den Balkan und Iran zurück nach Österreich führt“, heißt es. Im Anschluss erzählen Betroffene, freiwillige Helfer und Experten ihre persönlichen Erfahrungsgeschichten zum Thema Flucht, bevor aus flüchtigen Begegnungen bei einem Fest mit Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten mehr entstehen kann.

Offenes Haus 
Einen Raum für Austausch und Begegnung schafft auch das „Diakonie Forum“ in Oberwart. Im Rahmen eines „Open House“ können nicht nur erwachsene Besucher, sondern auch Kinder ihr bisheriges Wissen zum Thema Flucht und Migration erweitern.

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