Ein Bewohner drehte in einem Wohnhaus der Pfarrgemeinde Gmunden (Oberösterreich) immer den Strom ab. Weil das nicht allen gefiel, kam es zu einer Reihe unschöner Geschehnisse.
Der Anlass klingt skurril, die Auswirkungen waren alles andere als lustig. Ein Iraner (37), der im Wohnhaus der evangelischen Pfarrgemeinde Gmunden lebt, hat offenbar etwas dagegen, dass anderen Bewohnern auch während der Nacht Strom zur Verfügung haben. Aus diesem Grund soll er zum großen Ärger aller immer wieder den Verteilerkasten manipuliert haben. Um derartige Schikanen künftig zu unterbinden, sperrte der Hausmeister den Verteilerkasten nun ab und behielt den Schlüssel ein.
Hausmeister bedroht
Diese Aktion erregte den Iraner aber offenbar massiv. Er passte den 74-Jährigen am Samstag ab, ängstigte und bedrohte ihn mit erhobenen Fäusten. Eine Nachbarin (62), die Zeugin der Auseinandersetzung wurde, alarmierte die Polizei. Doch auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Iraner äußerst aggressiv. Er drohte ihnen an, sie umzubringen und wehrte sich erheblich gegen seine Festnahme. Er wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt in die Justizanstalt Wels eingeliefert.
Bis zu drei Jahren Haft
Der Verdächtige war bereits am 17. September wegen einer Körperverletzung – er soll einen Nachbarn gewürgt haben – angezeigt worden. Außerdem werden ihm noch zwei Sachbeschädigungen und weitere gefährliche Drohungen zur Last gelegt. „Die maximale Strafdrohung beträgt bis zu drei Jahren Haft“, betont Staatsanwalt Christoph Weber.









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