Für die Reinigung des verunreinigten Grundwassers fließen Mittel aus Wien.
Die geplante Grundwasserreinigung rund um den Salzburg Airport hat in Wien Priorität, heißt es von Seiten des Landes. Das Mammut-Projekt sei nun vom Bund als Altlastensanierungsprojekt eingestuft worden. „Es ist gelungen, dass dieses Projekt vom Bund auch als prioritär eingestuft wird und somit auch die gesetzlichen Grundlagen vorhanden sind, um die notwendigen Mittel sehr schnell bereitzustellen“, lässt das Land auf „Krone“-Anfrage wissen.
Derzeit würden die Vorbereitungen für das Projekt laufen, genaue Kostenschätzungen würden noch nicht vorliegen. Wie berichtet, verwendete die Flughafenfeuerwehr bei Übungen von den 1960er Jahren bis 2018 rechtlich vorgeschriebenen Löschschaum, der das Grundwasser mit der Industriechemikalie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) verunreinigte.
Zuletzt wurde zudem publik, dass unter anderem in Bachforellen und Stichlingen aus dem Fischerwirtsbach und einem Teich in Salzburg-Liefering erhöhte Konzentrationen des Stoffes nachgewiesen wurden, der als krebserregend gilt.









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