
Seit 1945 führt die ÖVP nicht mehr das „hohe C“ in ihrem Parteinamen. Die Abgrenzung von ihrer Vorgängerpartei - den Christlich-Sozialen - war nicht, dass man unchristlich sein wollte. Sondern das Bekenntnis zur parlamentarischen Demokratie. Doch wie sieht es 67 Jahre später mit den Prinzipien von Karl Nehammer & Co. aus?
1. Die ÖVP möchte Volkspartei sein. Politikwissenschaftlich hat das nichts mit dem Parteinamen zu tun. Gemeint ist, bei allen Wählergruppen gleich viel Zuspruch zu finden. Trotz der schwarzen Länder- und Teilorganisationen für alles und jeden tun sich aber tiefe Gräben auf. Bundespolitisch vertrauen etwa jene, die wenig verdienen, der ÖVP immer weniger. Da schwächelt man sogar bei den Pensionisten. Größere Unternehmer und höhere Angestellte sowie der ländliche Raum und seine Bauern sind jedoch keine ausreichende Basis.









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