Auch die kleinsten Tiere haben ein Recht auf Leben. Maus-Baby „Matilda“ wurde noch blind, taub und zusätzlich stark dehydriert auf einem Parkplatz im Süden Salzburgs aufgefunden. Das wirklich Tragische: Kleine Kinder bewarfen das Tier mit Steinen.
„Ist ja nur eine Maus“ - „Die kannst eh nur noch erschlagen.“ Mit solchen Sprüchen musste sich die Retterin der kleinen „Matilda“ auseinandersetzen. Die kleine Babymaus lag in der prallen Sonnen eines Salzburger Parkplatzes und war kurz davor ihr Leben zu verlieren. Lediglich fünf Gramm brachte die Kleine auf die Waage, Augen und Ohren waren noch verschlossen, was darauf schließen lässt, dass „Matilda“ noch nicht einmal zwei Wochen alt ist.
Durch die Hitzeeinstrahlung war das Mäusekind stark dehydriert. Zum Glück erkannte eine tierliebe Passantin die Not der kleinen Maus und wollte helfen. Leider musste sie dazu erstmal einige Menschen vertreiben – Kinder bewarfen das arme Tier mit Steinen, da „es ja eh nur eine Maus ist.“ Andere Passanten wiederum belächelten den Rettungsversuch mit den Worten: „Gebt’s des Viech einer Katze als Jause oder werft einen Stein drauf.“
Tierliebe Retterin setzte sich durch
Zum Glück blieb „Matildas“ Retterin hart, nahm das Mäusekind auf und brachte es zum Österreichischen Tierschutzverein. Dort wird „Matilda“ nun aufgepäppelt und auf ihre erneute Auswilderung vorbereitet.
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