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„Es wird im Schwarzmarkt weitergespielt“

bet-at-home-Chef über Regulierungen im Online-Casino-Bereich und Trugschluss, dass nun weniger gespielt wird.

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Ohne österreichische Lizenz kein Angebot - im Oktober des Vorjahres zog bet-at-home „wegen Rechtsunsicherheit“ einen Schlussstrich unter das Online-Casino in Österreich. Noch immer gibt’s Verhandlungen vor Gericht, weil Spieler ihre dort erlittenen Verluste einklagen. Marco Falchetto, seit Ende Februar Chef des in Linz ansässigen Online-Wettanbieters, über...

  • die Regulierungen: „Dass in Österreich genau ein Anbieter, der mittlerweile mehrheitlich in tschechischer Hand ist, den Marktzugang zum Online-Casino bekommt, entbehrt jeder Logik. Inwiefern schützt das den einzelnen Kunden mehr? Das ist Willkür.“
  • die Konsequenzen: „Wir haben uns zurückgezogen, die operative Firma ist in Konkurs. Andere Anbieter sind nach wie vor aktiv. Aber nachhaltig die Rechtslage zu brechen, auch wenn man der Meinung ist, dass die Rechtssprechung nicht rechtens ist, bringt nichts.“
  • den Trugschluss: „Wir haben uns lange für nationale Konzessionen eingesetzt. Auch die Intention, den Spieler zu schützen, ist sehr begrüßenswert. Jetzt wird überreguliert. Doch es wird gleich viel weitergespielt - es wandert eben in den Schwarzmarkt.“
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Montag, 03. Oktober 2022
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