Im Fall der brutalen Messerattacke in Meiningen hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine 37-jährige Frau erhoben.
Der Fall hatte damals in Vorarlberg für einiges Aufsehen gesorgt: Eine 37-jährige Österreicherin und ihr deutscher Freund waren sich am 7. Mai in der Wohnung der Frau in die Haare geraten. Das anfänglich verbale Gefecht eskalierte, im Zuge der Auseinandersetzung rammte die 37-Jährige dem Mann ein Küchenmesser in die Brust. Das Opfer wurde anschließend im Landeskrankenhaus Feldkirch notoperiert. Laut den behandelnden Ärzten habe der Mann großes Glück gehabt, da die Klinge die lebensnotwendigen Organe verfehlte. Im Zuge der Festnahme gestand die Frau zwar, mit dem Messer zugestochen zu haben, anschließend verweigerte sie aber jede weitere Aussage.
Nachdem die Polizei die Erhebungen abgeschlossen hat, wurde nun seitens der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Nachdem zu Beginn noch in Richtung „versuchten Mordes“ ermittelt worden war, lautet der Vorwurf nun auf „absichtlich herbeigeführte schwere Körperverletzung“. Dieses „Downgrade“ dürfte nicht zuletzt der Tatsache geschuldet sein, dass die Frau dem Opfer geholfen hatte, die Rettung zu rufen. Die Hauptverhandlung am Landesgericht Feldkirch ist für 9. August anberaumt.













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