So hat sich die Mannschaft von Christian Ilzer den Liga-Auftakt sicher nicht vorgestellt! Elfer, gleich ein Ausschluss und nur ein Punkt in Wolfsberg. Zudem bitter: David Affengruber verpasst den Hit am kommenden Samstag in Liebenau gegen Meister Salzburg. „Das schmerzt besonders“, klagt der Innenverteidiger.
Aller Anfang ist schwer. Auch für Sturm. Mit einem Dreier wollte man in die Bundesliga starten, geworden ist es ein „Körndl“ in Wolfsberg. „Ein gerechtes Remis in einem ausgeglichen Match. Wir haben kein Topspiel hingelegt, können mit dem Punkt zufrieden sein. Mehr haben wir uns nicht verdient“, resümierte Sturm-Trainer Christian Ilzer nach dem Auftakt-1:1.
Bei dem David Affengruber ungewollt in die Hauptrolle schlüpfte. Zuerst sorgte der Innenverteidiger per Handspiel für einen Elfer, dann flog er in der 72. Minute nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld mit Gelb-Rot raus. „Der erste Ausschluss in meiner Karriere“, meint der 21-Jährige nach seinem rabenschwarzen Auftritt. „Vor dem Elfer hab ich die Hand leider kurz runter gezogen, ein blöder Reflex“, sagt der Pechvogel und übt sich in Galgenhumor. „Ich hab Ausschluss und Handspiel gleich in einem Aufwaschen erledigt. Das ist besser, als es auf zwei Spiele aufzuteilen.“
Das schmerzt besonders
Ilzer nimmt seinem Jungspund die Schnitzer nicht krumm: „Er ist jung, wird daraus lernen.“ Wermutstropfen für Affengruber: Samstag beim Hit daheim gegen Meister Salzburg ist der Abwehrrecke zum Zuschauen verdammt. „Das schmerzt besonders. Aber es warten in dieser Saison zum Glück noch genügend Topspiele“, sagt der Ex-Bulle, dem der gebrauchte Tag im Lavanttal freilich noch länger im Kopf herumspukt. „Das wird mich sicher noch ein, zwei Tage beschäftigen, dann muss ich es abhaken. Es gehört zum Fußball dazu.“ Helfen werden ihm dabei sicher die aufmunternden Worte seiner Eltern und Brüder.














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