Paragleitunfall in Tirol: Der Schirm klappte ein, ein Spiralsturz war die Folge. Schlussendlich verfing sich der Schirm des Piloten in einer Gondel.
Es waren eigentlich gute Bedinungen, unter denen ein Deutscher (37) seinem Freizeitvergnügen nachgehen wollte. Am Samstag zur Mittagszeit macht er sich mit einem geliehenen Paragleitschirm am Unterberghorn in Kössen, Tirol, startklar. Die Thermik war gut, er gewann rasch an Höhe. Doch plötzlich klappte der Schirm auf der linken Seite ein, und das in einer Höhe von mehreren hundert Metern.
Schirm instabil und nicht mehr lenkbar
Es kam zum Spiralsturz, die Leinen verfingen sich ineinander, der Pilot verlor rasch an Höhe. Geistesgegenwärtig löste der Pilot seinen Notfallschirm aus. Doch das Fluggerät wurde instabil und war nicht mehr lenkbar. Der Mann flog unterhalb der Bergstation in das Seil der Gondelbahn der Unterberghornbahn. Sowohl der Schirm als auch der Rettungsschirm verfingen sich im Tragseil der Bahn und schließlich in den Seilrollen an einer Liftstütze.
Bahn stand für eine Stunde still
Doch die Geschichte ging glücklicherweise glimpflich aus: Der Mann blieb unverletzt. Er wurde von zwei Männern der Bergrettung Kössen geborgen und sicher ins Tal gebracht. Der Liftbetrieb stand für eine Stunde still. Am Gleitschirm entstand Totalschaden.














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