Dominic Thiem hat sich nach seinem Sieg am Pfingstmontag in der ersten Runde der Qualifikation für die French Open gegen Franco Agamenone erfreut und ehrlich zu Wort gemeldet. Es sei eine neue Erfahrung, aber die Wildcard habe er nun mal nicht verdient, betont der 30-Jährige. AM Mittwoch geht es für ihn in Paris weiter.
„Ich hatte keine andere Einstellung, aber es war eine neue Erfahrung, da es das erste Mal war, dass ich hier in der Qualifikation gespielt habe“, erklärte ein sichtlich erleichterter Thiem nach seinem Sieg gegen Agamenone. Damit sicherte er sich weiterhin die Chance, nochmal an den French Open teilzunehmen.
Der Sieg gegen den Italiener war, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, souverän. Am Mittwoch wartet mit dem Finnen Otto Virtanen der nächste Gegner in der Qualifikation. Wieder dürfte sich Thiem auf die Unterstützung des Publikums freuen dürfen.
„Hatte genügen Chancen“
Die Fans hatten den Österreicher durchgehen angefeuert und damit für große Emotionen gesorgt. „Ich habe versucht, es zu genießen. Dieses Turnier hat mir so viele großartige Erinnerungen beschert. Ich habe wirklich eine positive Einstellung zu meiner Beziehung mit Roland-Garros“, zeigte sich Thiem nach dem Match glücklich.
Dass der 30-Jährige trotz seiner beeindruckenden Karriere und seines angekündigten Karriereendes keine Wildcard bekam, sondern sich durch die Qualifikation kämpfen muss, hat in der Tennis-Welt für Aufregung gesorgt. Thiem selbst versucht allerdings zu beruhigen: „Ich habe genügend Turniere gespielt und genug Zeit gehabt, im Ranking wieder nach oben zu klettern und habe es nicht geschafft. Ich verdiene die Wildcard nicht.“
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