Der Bezug von Taschengeld wird in Zukunft als Freibetrag angerechnet, dadurch steigt die monatliche Sozialhilfe an.
Eine Ungerechtigkeit für Menschen mit Beeinträchtigung, die in einer Werkstätte arbeiten und Sozialhilfe beziehen, wollen Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer und Landeshauptmann Thomas Stelzer (beide VP) jetzt beseitigen. Der Bezug von Taschengeld (Lohnersatz für Menschen mit Beeinträchtigung, die zum Beispiel in Werkstätten arbeiten) wird künftig als Freibetrag angerechnet - was bedeutet, dass am Ende des Monats mehr Geld überwiesen wird.
Menschen in Arbeitsmarkt integrieren
„Arbeit und Leistung werden bei uns anerkannt und wertgeschätzt. Deshalb beseitigen wir diese Ungerechtigkeit, die es in Oberösterreich bereits vor der bundesweiten Vereinheitlichung der Sozialhilfe nicht gegeben hat“, so Stelzer und Hattmannsdorfer. Mit der neuen Regelungen wollen die Politiker bewusst ein Zeichen setzen, dass Inklusion durch Arbeit auch attraktiv ist und Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt integriert werden: “Inklusion muss in der Mitte der Gesellschaft stattfinden, deshalb setzen wir diesen Schritt."









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