Im Dornbirner „anker“ finden Jugendliche seit einem Jahr ein Bett.
„Schon im ersten Betriebsjahr hat sich gezeigt, dass mit dieser Einrichtung ein notwendiger Lückenschluss im Versorgungssystem für Jugendliche vollzogen wurde“, meint Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker. Der “anker" habe sich als kurzfristige Option für Jugendliche im Falle plötzlich eingetretener Notlagen und Unterkunftslosigkeit bereits gut etabliert. Nun gehe es darum, das Angebot langfristig zu sichern und dessen Bekanntheit insbesondere in den Talschaften noch zu steigern.
“anker“ als Backup
Das Angebot erreichte bisher 110 Jugendliche ab 14 Jahren. Rund drei Viertel von ihnen haben mindestens einmal in der Notschlafstelle übernachtet, die anderen haben um einen Schlafpatz angefragt und nützen den “anker" als Backup, um bei Eintreten einer Konfliktsituation oder mangelnder Alternativen ein Bett für sich reserviert zu wissen. 78 der erreichten Jugendlichen waren männlich, 29 weiblich, drei definierten sich als divers.
In Summe wurden im ersten Betriebsjahr 633 Nächtigungen registriert. Die Aufenthaltsdauer betrug durchschnittlich 5,8 Nächte. Der Großteil der Jugendlichen kehrte wieder nach Hause zurück.













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