03.07.2022 13:12 |

Für Auslandsprojekte

Spende von 4 Mio. € zur Bewältigung der Pandemie

Die Bundesregierung hat die Bereitstellung von vier Millionen Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Ausland beschlossen. Die Mittel aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) sollen Gesundheitsprojekten österreichischer NGOs in Partnerländern zugutekommen, die sich für den Zugang zu lokalen Gesundheitseinrichtungen sowie für die Umsetzung von Impfprogrammen einsetzen, teilte das Außenministerium am Sonntag mit. Der Beschluss war bereits am Mittwoch im Ministerrat gefallen.

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Mit den Hilfsgeldern sollen Gesundheitsprojekte in den Schwerpunktländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit - Kosovo, Albanien, Georgien, Armenien, Äthiopien, Burkina Faso, Uganda, Mosambik, Bhutan sowie Palästina unterstützt werden. Hinzu kommen Länder, in denen das Gesundheitsministerium mit  Fachexperten vertreten ist - Moldau, Nordmazedonien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine. Die Hilfe soll insbesondere vulnerablen Gruppen, allen voran Mädchen und Frauen, die besonders von den gesundheitlichen und sozioökonomischen Auswirkungen der Pandemie betroffen sind, zugutekommen.

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Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind.

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP)

„Auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine dürfen wir nicht auf die internationale Gesundheitskrise vergessen, die uns nach wie vor beschäftigt“, sage Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP). „Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind.“ Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) ergänzte: „Die Impfung ist und bleibt das beste Mittel im Kampf gegen die Pandemie. In diesem Sinne müssen wir alle Möglichkeiten nützen, Impfstoffe auch jenen Ländern zur Verfügung zu stellen, die bisher zu wenig davon erhalten haben.“

Österreich wird weiter Impfstoff spenden
Bisher hat Österreich seine Nachbarschaft und andere internationale Partner in über 20 Ländern laut Regierungsangaben mit mehr als 8,5 Millionen Covid-19-Impfdosen unterstützt - sei es bilateral, als Koordinator von EU-Lieferungen an die Westbalkanstaaten oder über die internationale Covax-Initiative. Österreich werde dieses Engagement auch in Zukunft fortsetzen.

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