Eine brutale Körperverletzung, die der 20-jährige Sohn begangen haben soll, überführte ihn Liezen den Vater als Sozialleistungsbetrüger. Der 45-jährige Syrer soll innerhalb von nicht einmal zwei Jahren etwa 50.000 Euro erschlichen haben.
Ende Mai wurde in Liezen ein 20-Jähriger auf offener Straße brutal attackiert und mit einer Pistole bedroht. Da der Angriff mit dem Handy mitgefilmt wurde, kam die Polizei rasch einem ebenfalls 20-jährigen Syrer auf die Schliche.
Nicht nur das: Dadurch kamen auch Ermittlungen gegen den Vater (45) des mutmaßlichen Täters in Gange. Dieser soll seit Oktober 2020 falsche Angaben gemacht haben, um Sozialleistungen und die Mindestsicherung zu erhalten. Konkret soll er seine beiden berufstätigen Söhne aus der Wohnung abgemeldet haben, um das tatsächliche Familieneinkommen zu verschleiern. In der Realität waren die zwei Söhne stets in der Wohnung anzutreffen. Laut Bezirkshauptmannschaft Liezen beläuft sich der Schaden auf etwa 50.000 Euro.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.