Gegen Lehrermangel

Jung-Pädagogen früher in die Klassenzimmer

Länger arbeiten, leichter umsteigen, kürzer studieren: Auf diesen drei Säulen ruht die Lösung des Lehrermangels in Niederösterreich. Gestern wurde die neuen Pläne gemeinsam mit dem zuständigen Minister präsentiert.

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Viel zu wenig Lehrer gibt es, die „Krone“ berichtet, in Niederösterreich. Landesrätin Christian Teschl-Hofmeister und der Rektor der Pädagogischen Hochschulen, Erwin Rauscher, haben gemeinsam mit Experten ein Paket zur Lösung des Fachkräftemangels in den Klassenzimmern geschnürt. „Der Berufsantritt soll künftig nach drei Jahren Studium mit Sondervertrag möglich werden“, kündigte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gestern an. Lob kommt von Unterrichtsminister Martin Polaschek, der den Vorschlag genau geprüft hat – und als guten Ansatz sieht: „Ein Pilotprojekt, das nun vielleicht auch in den anderen Bundesländern umgesetzt wird.“

Mangel, aber nicht in allen Fächern
Ermöglicht wird auch die Weiterbeschäftigung von Lehrern über das 65. Lebensjahr hinaus, eine Übernahme von Bundesangestellten an allgemeinen Pflichtschulen des Landes sowie ein leichterer Quereinstieg für Fachkräfte aus der Praxis. „Es fehlt vor allem an Bewerbern für Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, aber auch Musik und Sport“, so Teschl-Hofmeister. Bei Geografie, Geschichte, Italienisch, Spanisch und Philosophie gäbe es derzeit sogar ein Überangebot, heißt es.

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