Rogan war mit der Hoffnung nach China gereist, das erste WM-Gold in der Geschichte des österreichischen Schwimm-Sports zu holen, realisiert hat er dieses Ziel dann zwei Jahre später in Manchester. Hat er dort Ryan Lochte in einem dramatischen Duell über 200 Meter Rücken besiegt, war der US-Amerikaner 2006 über 200 Meter Rücken und 200 Meter Lagen jeweils in Weltrekordzeit einfach zu stark für den Wiener gewesen. Über 100 Meter Rücken war der Australier Matt Welsh schneller, jedoch nur um 39 Hundertstel-Sekunden.
Rogan will Shanghai 2006 mit 2011 nicht vergleichen
Mit den nun anstehenden Titelkämpfen will Rogan die damaligen Bewerbe aber nicht verglichen wissen. "Das war damals ein ganz anderer Wettkampf, ohne Phelps und auf der Kurzbahn", erklärte der 29-Jährige. "Das ist diesmal fünfmal so groß. Damals sind wir in einem alten Tennis-Stadion geschwommen, diesmal haben sie uns das modernste Schwimm-Stadion der Welt gebaut."
Für Nadarajah bedeutete Rang zwei über 50 Meter Delfin ihren bisher größten Karriere-Erfolg. Bis heute ist es ihr einziger WM-Podestplatz. Nur 19 Hundertstel-Sekunden fehlten der Wienerin auf die siegreich gebliebene Schwedin Therese Alshammar. Zudem zeigten die bald danach zurückgetretene Marilies Demal mit Platz sechs im Delfinsprint sowie Birgit Koschischek immerhin mit einem zehnten Rang sowie der ersten Zeit einer Österreicherin über 200 Meter Kraul unter zwei Minuten auf.
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