Europacup-Millionen

Im „Roulette“ springt die Kugel auf Violett

Matchball Austria für die Europacup-Millionen! Mit einem 2:1 bei Austria Klagenfurt befindet sich Violett vor der letzten Runde im Rennen um Platz drei, der einen Fixplatz in der Gruppenphase der Conference League garantiert, in der Poleposition - ein Heimsieg nächsten Samstag daheim gegen Sturm und die Schmid-Truppe hat es geschafft.

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Einen Punkt dahinter Rapid (0:1 gegen Salzburg) und der WAC (4:1 bei Sturm), die beiden treffen in Wolfsberg aufeinander, die Hütteldorfer haben im direkten Duell die Nase vorn.

Schmid: „Der ganze Klub brennt!“
Matchball Austria für Platz drei - wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht? Wohl niemand außer den treuesten Fans der Violetten. Aber die Mannen von Manfred Schmid haben sich diesen Matchball erkämpft, die Generali-Arena wird gegen Sturm wahrscheinlich voll sein, natürlich will man sich jetzt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen: „Wir werden alles reinhauen und dann hoffentlich diesen dritten Platz fixieren“, so Dominik Fitz, der sich für sein erstes Saisontor keinen besseren Zeitpunkt hätte aussuchen können.

„Mich freut es riesig für den Fitzi, er hat zuletzt hart an sich gearbeitet“, zollte Trainer Manfred Schmid Lob - ehe auch er bereits an die letzte Runde dachte: „Wir haben eine Situation, in der wir nur gewinnen können. Die Jungs brennen auf dieses Spiel, die Fans brennen auf dieses Spiel, der Verein beginnt wieder zu leben, jetzt wollen wir diese Saison Samstag krönen!“

„Egal, wie - gewonnen“
Das gestrige 2:1 in Klagenfurt? „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir es nach der frühen Führung verabsäumt haben, nachzulegen. Wir haben schon bessere Spiele absolviert, diese nicht gewonnen - daher: Egal, wie, Hauptsache gewonnen, diesmal klappten die Wechsel super.“ Zwei „Sch...Jahre“ hatte Schmid prognostiziert - jetzt könnte gleich Jahr eins die Prognose des Trainers völlig widerlegen.

Rapid gibt sich kämpferisch
Elf, teils junge Österreicher in der Startelf, Kitagawa als einzigen Legionär auf der Bank, elf Ausfälle - kaum einer der 23.400 Fans hegten gestern in Hütteldorf wohl große Hoffnungen auf ein Ende der Pleitenserie gegen den Meister. Spricht für Rapid, dass man dann nach dem 0:1 gegen Salzburg doch enttäuscht war, sogar mehr Torschüsse (15:14) abgab, mehr möglich gewesen wäre. Weit schmerzhafter aber waren die beiden Resultate aus Klagenfurt und Graz.

„Jetzt haben wir es nicht mehr selbst in der Hand, das ist schade“, nahm Trainer Feldhofer den „Sturz“ auf Rang vier zur Kenntnis. „Aber wir haben nach wie vor Chancen auf Platz drei, die wollen wir nutzen.“ Die grün-weiße Rechnung für Platz drei: Ein Sieg in Wolfsberg reicht, wenn die Austria gegen Sturm nicht gewinnt. Und selbst ein Punkt kann Millionen bringen, wenn die Austria gegen die Grazer daheim verliert. Allerdings muss Grün-Weiß auch aufpassen: Denn bei einer Pleite im Lavanttal muss man als Fünfter sogar in das Liga-Play-off.

„Funke übergesprungen“
Woran Feldhofer gar nicht denkt: „Die Leistung gibt uns Mut. Über Mentalität und Leidenschaft müssen wir nicht diskutieren. Wir haben es geschafft, dass der Funke überspringt. Es klingt blöd, aber es war eine unglaubliche Leistung.“ Und in Wolfsberg am Samstag werden zumindest die gesperrten Hedl, Hofmann und Zimmermann wieder zur Verfügung stehen.

Peter Klöbl
Peter Klöbl
Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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Montag, 04. Juli 2022
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