Ukraine-Flüchtlinge

Landesrat verspricht: „Alle werden Geld bekommen“

Noch immer warten viele Flüchtlinge aus der Ukraine auf das Geld aus der Grundversicherung. Doch Land und Hilfsorganisationen arbeiten laut eigenen Angaben mit Hochdruck an einer Lösung. „Alle bekommen ihr Geld, es wird auch rückwirkend ausbezahlt“, sagt der zuständige Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

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Es war ein Hilferuf, der niemanden kalt lässt. „Vielen geht langsam das Geld aus, sie überlegen, zurück in die Ukraine zu gehen“, berichtet die gebürtige Ukrainerin Jenia Y. (28) der „Krone“. Der Grund: Seit Wochen warten Vertriebene auf das Geld aus der Grundversorgung – 215 pro Euro Person, plus 100 Euro pro Kind im Monat.

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"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass alle Anträge abgearbeitet werden."

Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP)

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass alle Anträge abgearbeitet werden“, sagt Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). Alleine am vergangenen Wochenende seien 1000 Personen in die Grundversorgung übernommen worden.

Geld wird vorgestreckt
Das Geld selbst zahlen Caritas und Volkshilfe aus. „Wir haben 3000 Antrage abgewickelt“, sagt Christian Schörkhuber von der Volkshilfe. Und selbst wenn es noch keinen Antrag gibt, bekommt man Unterstützung: „Wir strecken das Geld vor, auf eigenes Risiko“, so Schörkhuber. Gleiches gilt für die Caritas, wo man auch mit Personalproblemen zu kämpfen hat.

Die Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass jene, die noch kein Geld bekommen haben, noch nicht auf den Listen sind, die man vom Land bekommt. Zudem muss man auch die aktuellen Fälle abarbeiten.

Verzögerungen bei Blauer Karte
Ein weiterer Grund für mögliche Verzögerungen liegt laut Hattmannsdorfer nicht im Einflussbereich des Landes. „Zu Verzögerungen ist es gekommen, wenn die Ausstellung der Blauen Karte durch den Bund lange gedauert hat. Diese ist Voraussetzung für die Beantragung der Grundversorgung.“

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