Rüstig bis zuletzt

Älteste Oberösterreicherin starb mit 107 Jahren

Oberösterreich
24.01.2026 11:17

Sie kam in den letzten Tagen des ersten Weltkriegs zur Welt und starb nun als älteste Oberösterreicherin: Friederika Hubauer-Furtmayr. Bis zuletzt war die 107-Jährige rüstig und blickte auf ein bewegtes Leben zurück.

Nun wenige Tage nach der Geburt von Friederika Hubauer-Furtmayr am 28. Oktober 1918 in Kirchberg-Thening war der erste Weltkrieg zu Ende. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, durfte schon ab sechs Jahren die Kreuzschwestern-Schule in Linz besuchen. Nach dem frühen Tod des Vaters versorgte die Mutter, die als Schneiderin arbeitete, die insgesamt drei Kinder. Den zweiten Weltkrieg erlebte Friederika Hubauer-Furtmayr schon haunah mit, arbeitete in der Molkerei in Linz, die von ihrem Onkel geführt wurde.

Aus bescheidenen Verhältnissen zur Direktorin
Später übernahm sie die Linzer Zentralmolkerei, wurde Besitzerin und Direktorin. „Ihr Leben war geprägt von der Sorge um ihre Familie und der Pflichterfüllung in ihrem Wirkungskreis“, steht auf der Parte. In einem großen Requiem wird am 28. Jänner im Linzer Mariendom die Verstorbene verabschiedet, ehe sie in der Familiengruft am Barbarafriedhof ihre letzte Ruhestätte findet.

„Teil der bewegten Geschichte unseres Bundeslandes“
An ihrem 107. Geburtstag hatte die älteste Oberösterreicherin in ihrem Zuhause in Linz noch Besuch von Landeshauptmann Thomas Stelzer erhalten, der damals meinte: „Friederika Hubauer-Furthmayr ist Teil der bewegten Geschichte unseres Bundeslandes. Diese Generation hat die Basis geschaffen, auf der wir heute aufbauen – für ein Land des Friedens, des Wohlstandes und des Miteinanders.“

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