Nach einer verrückten Schlussphase hat der CFC Genoa in der italienischen Serie A einen Coup gegen Juventus Turin geschafft und darf wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Das Team aus Ligurien rang den Rekordmeister am Freitagabend mit 2:1 nieder.
Der im Winter von Sturm Graz nach Genua gewechselte Kelvin Yeboah holte dabei tief in der Nachspielzeit den entscheidenden Elfmeter heraus. Domenico Criscito verwandelte nach einem Foulspiel am Angreifer in der 96. Minute vom Punkt.
Favorit Juventus sah nach dem Tor durch Paulo Dybala (48.) lange wie der Sieger aus. Am Ende wurde es dramatisch: Zunächst nahm der Schiedsrichter einen Elferpfiff für Juve nach Videobeweis zurück (85.), dann gelang Albert Gudmundsson das 1:1 (87.). In der Nachspielzeit traf Juventus‘ Moise Kean aus elf Metern das leere Tor nicht, ehe die Hausherren noch belohnt wurden. In der Tabelle verringerte Genoa den Rückstand auf die Nicht-Abstiegszone vorerst auf einen Punkt, Juventus verpasste den Sprung auf Rang drei.
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