Eine in Salzburg lebende Deutsche wird sich am Donnerstag im Landesgericht erklären müssen: Der Vorwurf lautet auf Stalking. Laut Anklage habe sie ihren Zahnarzt mit Anrufen und Mails drangsaliert. Ein anderer Doktor muss am selben Tag wegen Steuerhinterziehung in Millionen-Höhe Rede und Antwort stehen.
30 Anrufe am Tag, Hunderte E-Mails sowohl auf die Mailadresse der Praxis als auch auf die private des Zahnarztes – und das alles über einen Zeitraum von mehr als vier Monaten: Stalking oder beharrliche Verfolgung, wie es in der Juristensprache heißt, wirft die Salzburger Staatsanwaltschaft der 28-Jährigen vor.
„Spirituell angezogen“
Bei den Ermittlungen soll die Angeklagte angegeben haben, dass sie sich zu dem Mann „spirituell hingezogen“ fühle und „den Drang verspüre, ihn zu sehen“. Am Donnerstag muss sie ins Landesgericht zum Strafprozess. Bei einer anklagekonformen Verurteilung gemäß §107a StGB drohen der Frau bis zu einem Jahr Haft oder eine Geldstrafe.
Zahnarzt soll 1,1 Millionen an Steuern verkürzt haben
Apropos Zahnarzt: Am selben Tag muss sich ein anderer im Bundesland Salzburg tätiger Dentist als Angeklagter wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung verantworten. Der Anklage nach soll der Akademiker rund 1,1 Millionen Euro an Einkommensteuer der Finanz vorenthalten haben - über einen Zeitraum von 2010 bis 2018.
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