Tragödie im Skilager

Mädchen (13) starb nach Rodelunfall im Spital

Salzburg
14.02.2026 15:17
Porträt von Salzburg-Krone
Porträt von krone.at
Von Salzburg-Krone und krone.at

Traurige Nachrichten aus einem Salzburger Krankenhaus: Eines der beiden 13-jährigen Mädchen, die am Donnerstag beim Rodeln gegen einen Baum prallten, ist nun ihren schweren Verletzungen erlegen. Die beiden Kinder kamen aus Bayern und waren in der kleinen Gemeinde Rauris mit der Schule auf einem Skilager.

Der schwere Unfall hatte sich am Donnerstagvormittag gegen 11.20 Uhr in dem dort gelegenen Skigebiet ereignet: Beim Rodeln kamen die beiden Schülerinnen von der Piste ab und prallten gegen einen Baum, der neben der Rodelstrecke steht. Ein Mädchen konnte von Ersthelfern sofort versorgt werden. Das zweite Mädchen war nach dem Unfall noch etwa 16 Meter weit in ein Waldstück abgestürzt.

13-Jährige stammt aus München
Dort konnte sie aufgefunden und versorgt werden. Beide wurden mit dem Helikopter umgehend ins Krankenhaus gebracht. Nun folgte die traurige Gewissheit, dass eines der beiden verunfallten Mädchen am Samstag im Uniklinikum Salzburg den schweren Verletzungen erlegen ist. Die beiden Schülerinnen stammen aus München und waren mit der Schule in Rauris auf einem Skilager. 

Weitere Verletzte mittlerweile „stabil“
„Es ist eine Tragödie“, sagte Renate Matthias, die Schulleiterin des Luitpold-Gymnasiums, zur Münchner „tz“ und bestätigte den Tod ihrer Schülerin. Details zu weiteren Beteiligten und zum Unfallhergang wollte sie auf Anfrage nicht nennen. Auch zum Gesundheitszustand des zweiten verunglückten Mädchens konnte Matthias zunächst keine Angaben machen. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Schülerin nach einer intensivmedizinischen Behandlung auf die Normalstation verlegt werden konnte – ihr Zustand sei stabil.

Die Mädchen stammen aus München und befanden sich auf einem Skilager in Österreich. Am Freitag ...
Die Mädchen stammen aus München und befanden sich auf einem Skilager in Österreich. Am Freitag starb eines der Kinder an seinen schweren Verletzungen (Symbolbild).(Bild: Peter Freiberger)

Schülerinnen trugen offenbar Helm
Zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler beim Rodeln habe Matthias lediglich von den Lehrkräften erfahren, dass die Kinder vor der Schlittenfahrt eingewiesen worden seien und – gemäß der Helmpflicht im Salzburger Land bis 15 Jahre – ordnungsgemäß ausgestattet gewesen seien. „Selbstverständlich“ hätten sie einen Helm getragen, betonte die Schuldirektorin. Die Polizei kündigte indes an, weitere Ermittlungen in dem Fall unternehmen zu wollen.

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