"Das war die längste jemals ohne Hilfe geschwommene Distanz", sagte Steven Munatones, ein Beobachter der Internationalen Hall of Fame für Marathon-Schwimmer, die für die Vergabe des Weltrekordes zuständig ist: "Was Penny körperlich und psychisch geleistet hat, ist jenseits des Beschreibbaren."
Auf ihrem Weg rund um die karibische Inselgruppe der Cayman-Inseln hatte sie nicht nur mit schwindenden Kräften zu kämpfen, sondern stieß in den von Haien bevölkerten Gewässern mehrmals auf den besonders gefährlichen Hochsee-Weißflossenhai.
Nach zwei Tagen völlig entkräftet
Als Palfrey nach fast zwei Tagen im Pazifik dehydriert am Strand aus dem Wasser stieg, riss sie mit letzter Kraft vor mehreren hundert Zuschauern die Arme in die Luft und brach dann entkräftet zusammen. Wegen ihrer geschwollenen Zunge war sie zudem zunächst nicht fähig, zu sprechen.
Es war Palfreys dritter Anlauf, den Rekord zu brechen. Ihre bisherigen Versuche musste sie wegen giftigen Quallen abbrechen. Der alte Rekord lag bei 101 Kilometern.
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