Köllerer, der wegen angeblicher Manipulation von drei Matches lebenslang gesperrt und zu einer Geldstrafe von rund 70.000 Euro verurteilt worden war, hat bis Ende Juni Zeit, um vor den CAS zu ziehen. Bis dato war unklar, ob der Oberösterreicher das Geld für die Anwaltskosten bereitstellen kann. Diese Hürde wurde nun genommen.
"Daniel hat einen wichtigen Teil der Summe, die wir benötigen, aufgetrieben", so Nareyka. Köllerers Anwalt Herbert Heigl wird nun in den kommenden zwei Wochen gemeinsam mit einem Wiener Kollegen die Akten durcharbeiten.
"Es war eine spannende Herausforderung, aber wir haben es geschafft", meinte Nareyka über das Wettrennen um die Finanzierung. Grundsätzlich würde man nun positiv an die Causa herangehen. "Wir sind der Meinung, dass aufgrund von Vermutungen keine lebenslange Sperre zu vertreten ist."
Antrag auf Einstweilige abgewiesen
Erst am Freitag hatte das Landesgericht Wiener Neustadt den Antrag von Köllerer auf eine einstweilige Verfügung gegen die vom Österreichischen Tennisverband verhängte Sperre abgewiesen.
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