Rich Peverley brachte die Bruins vor 17.565 Fans im ausverkauften TD Garden in der zwölften Minute in Führung. Michael Ryder und Brad Marchand erhöhten im Mitteldrittel mit zwei Treffern innerhalb von 2:28 Minuten auf 3:0. Als Peverley in der 44. Minute auf 4:0 erhöhte, nahm Canucks-Trainer Alain Vigneault seinen entnervten Torhüter Roberto Luongo vom Eis. Zwar hatten die Kanadier ein Torschussverhältnis von 38:29, konnten den überragenden Bruins-Goalie Tim Thomas jedoch nicht überwinden.
Rome bei Boston-Fans in Ungnade
Die Boston-Fans stimmten immer wieder Sprechchöre für Nathan Horton an, der in der Endphase des dritten Spiels durch einen unfairen Check von Vancouvers Aaron Rome bewusstlos auf dem Eis liegen geblieben war und eine schwere Hirnerschütterung erlitt. Rome wurde für seine Aktion mit einer Sperre von vier Spielen belegt, was die Rekordstrafe für ein Stanley Cup-Finale bedeutet.
Nach je zwei Heimsiegen für jedes Team will Vancouver nun wieder vor heimischer Kulisse vorlegen. "Wir müssen diese beiden Spiele hinter uns lassen", erklärte Coach Vigneault. Bostons Trainer Claude Julien hingegen meinte: "Wir müssen uns auch in Vancouver so präsentieren. So einfach ist das." Nach der Reise in die Olympiastadt findet die sechste Partie am Montag in Boston statt.
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