
Der Weg zu den ersten Salzburger Windrädern könnte noch ein längerer werden, als sich die heimische Politik das vorgestellt hat. Im Jänner wurden elf Vorrangzonen für etwaige Windkraftprojekte quer durch Salzburg präsentiert. In diesen sollen durch Vorprüfungen schnellere Verfahren möglich sein. Dabei haben die Verantwortlichen aber nicht mit der Salzburger Landesumweltanwaltschaft gesprochen, wie Gishild Schaufler gegenüber der „Krone“ bestätigt. „In der Steiermark wurde die Landesumweltanwaltschaft in die Projekte involviert“, berichtet Schaufler. Selbst dort hat es dann zwei Jahre bis zur Genehmigung gedauert. Ein Problem in Salzburg: Es gibt keine Erhebungen über das Vögelvorkommen oder Zugvögel-Routen. Daher könne man auch nicht sagen, welcher Standort problematisch ist. „Deshalb weiß man jetzt noch nicht, ob ein Standort bewilligungsfähig ist“, sagt die Anwältin.
In mehreren Windparks gibt es bereits Vogelradars, die erkennen, wenn sich Vögel den Anlagen nähern. Die drehenden Windräder werden dann automatisch abgeschaltet. Schaufler: „Die Systeme sind noch in der Probephase.“ Sie betont, dass der Artenschutz gesetzlich festgelegt ist und die rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden müssen.









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