Der Verein Kulturinitiative Gmünd darf sich zu den Gewinnern des Grand Prix der Biodiversität zählen. Mit „Sibylla und die Schmetterlinge in Gmünd“ konnte sich der Verein unter 240 Projekten behaupten. Mit einem interaktiven Begleitheft zur Ausstellung über Maria Sibylla Merian soll das Interesse von Kindern und Jugendlichen zur Naturbeobachtung geweckt werden.
Mit dem Grand Prix der Biodiversität hatte der Naturschutzbund gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium den bisher größten Biodiversitätswettbewerb Österreichs gestartet. Aus rund 240 Einreichungen zum Schutz und Erhalt der natürlichen Vielfalt wurden 70 Siegerprojekte ausgewählt. Als einziges Projekt aus Oberkärnten konnte die Kulturinitiative Gmünd mit „Sybilla und die Schmetterlinge in Gmünd“ punkten.
Natur erkunden mit neuem Heft
Vor allem das interaktive Begleitheft für Kinder und Jugendliche, das gerade für die Ausstellung über die berühmte Künstlerin und Naturwissenschaftlerin Maria Sibylla Merian (1647-1717), deren Arbeiten von 7. Mai bis 2. Oktober 2022 in der Stadtturmgalerie zu sehen sein werden, angefertigt wurde, überzeugte. Denn das Heft soll bei jungen Menschen die Lust an der Naturbeobachtung wecken.
Wir setzen uns nicht nur für Kunst und Kultur ein, sondern auch für Klima- und Umweltschutz.
Erika Schuster von der Kulturinitiative
Maria Sibylla Merian ist durch ihren Forscherdrang und ihre Bücher berühmt geworden, darunter das „Raupenbuch“, das „Blumenbuch“ und das Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“.
Vielfalt der Schmetterlinge
Mit dem Begleitheft, das bei der Ausstellung erhältlich sein wird, können Kinder und Jugendliche in die Welt der Schmetterlinge eintauchen, in die Natur schauen und von Raum zu Raum Aufgaben lösen.
Selbst forschen steht im Fokus
Zudem können sie sich selbst als kleine Natur- und Schmetterlingsforscher betätigen und über den Sommer über ihre Beobachtungen auf der Plattform naturbeobachtung.at des Naturschutzbundes deponieren. Wer die meisten Nennungen einbringt, erhält einen Preis.










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