Oksana Kuzo (36) ist eigentlich Pianistin und unterrichtet an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Doch seit dem russischen Überfall auf ihre ukrainische Heimat organisiert sie Demos und gründete ein Hilfs- und Kommunikationszentrum für Flüchtlinge.
1059 ukrainische Flüchtlinge hat das Rote Kreuz am Sonntag in OÖ betreut. Die Notschlaf-Quartiere wurden von neun auf 13 aufgestockt - damit stehen nun 1550 Schlafplätze zur Verfügung. Etwa 300 Menschen konnten auch in den rund 600 von privater Seite angebotenen Quartieren untergebracht werden. Die Hilfswelle ist beachtlich.
Künstlerin mit großem Herz
Eine, die sich seit Kriegsbeginn privat massiv für die Menschen aus der Ukraine einsetzt, ist die Pianistin Oksana Kuzo. Die mit dem Maler Lukas Johannes Aigner verheiratete 36-Jährige versucht, Landsleuten in Not so gut wie möglich zu helfen. Nachdem sie Demos gegen den Krieg mitorganisiert hatte, initiierte sie nun ein Hilfs- und Kommunikationszentrum für Flüchtlinge.
„Dank Vizerektorin Gitti Vasicek konnten wir dieses in den Räumlichkeiten der Kunstuni am Linzer Hauptplatz einrichten“, freut sich Kuzo. Von Montag bis Samstag erhalten Flüchtlinge dort Infos, Kontakte und Hinweise. Auch werden humanitäre Hilfsgüter gesammelt und weitergegeben. „Wir vermitteln den Menschen aber auch Hoffnung und zeigen ihnen, dass sie in der Katastrophe nicht allein sind.“










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