In Linz

90.000 Euro mit frecher „Ukraine-Masche“ ergaunert

Oberösterreich
06.03.2022 11:00
„Es sind unsichere Zeiten. Wir von der Polizei holen lieber ihr Erspartes ab“: Mit einer Art „Ukraine-Masche“ knöpfte ein Betrüger einer 80-jährigen Linzerin 90.000 Euro ab – wir berichteten. Beim Landeskriminalamt appelliert man an jüngere Landsleute: Sie sollen auf die Senioren einwirken und zur Vorsicht mahnen.

„Wir sind uns nicht ganz sicher, ob der Gauner seinem Opfer mit der Ukraine Angst gemacht hat oder nur ganz allgemein über unsichere Zeiten gesprochen hat, und die betagte Frau hat es dann so ausgelegt, dass er über den Ukraine-Krieg geredet hat“, sagt Gerald Sakoparnig, Chef der Betrugsabteilung beim LKA OÖ.

Falscher Polizist
Der „falsche Polizisten“-Schmäh funktionierte jedenfalls wieder einmal wie geschmiert. Die alte Dame händigte, wie berichtet, nach mehreren Telefonaten einem vermeintlichen Kriminalisten ihre Ersparnisse aus. Er sollte die 90.000 Euro in Sicherheit bringen.

„Gefahr offen ansprechen“
Sakoparnig appelliert an die Bevölkerung: „Erwachsene Kinder sollen ihren alten Eltern sagen, dass sie niemals Fremden Geld mitgeben dürfen. Ich weiß schon, dass Geld oft ein heikles Thema in Familien ist, aber es geht einfach nicht anders.“

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