Vor der gestrigen Partie gegen Vitesse Arnheim erlebten die Rapidler eine unangenehme Überraschung. Die jungen Grün-Weißen verloren daraufhin mit 0:2 und verabschiedeten sich aus der Conference League.
Monatelang hatte man die Fans, die „ausgehungert“ waren, vermisst - in Arnheim bekam Rapid die „volle Ladung“ ab: Denn um 1 Uhr in der Nacht zündeten Vitesse-„Fans“ vor dem Hotel der Feldhofer-Truppe ein krachendes Feuerwerk, um Grüll, Demir und Co. den Schlaf zu rauben. Das hatten die Niederländer schon vor dem Duell gegen Tottenham fabriziert. Weshalb Rapid sicherheitshalber um Zivilpolizisten angefragt hatte. Das zeigte Wirkung. So war der laute Spuk schnell vorbei - es gab auch acht Festnahmen.
„Weg, den wir gehen müssen“
Für die jungen Rapidler rund um Europacup-Debütant Niklas Hedl aber eine neue Erfahrung. Fünf österreichische U21-Spieler bot Feldhofer auf, einzig Thorsten Schick (31), Kevin Wimmer (29) und Srdjan Grahovac (29) schraubten das Durchschnittsalter der Startelf auf 23,4 Jahre. „Das ist der Weg, den wir gehen müssen“, sind sich Sportchef Zoki Barisic und Sportkoordinator Steffen Hofmann einig.
Damit die Durchlässigkeit vom Nachwuchs zu den Profis nicht mehr nur passiert, sondern planbar(er) wird. Feldhofer hat den Mut, die Talente zu forcieren. Selbst wenn es Lehrgeld kostet, gestern 900.000 Euro an Prämien. Aber daran waren nicht nur die Jungen und nicht das Feuerwerk schuld.
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