Mohammed Ben Sulayem sorgt für klare Verhältnisse! Der neue FIA-Präsident hat den heiß umstrittenen Michael Masi abgesetzt. Dazu setzt die Formel 1 jetzt wie im Fußball auf technische Neuerungen, wie den Videobeweis.
Viele haben es erwartet, so manch einer erhofft - jetzt hat der neue Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA, Mohammed Ben Sulayem, Nägel mit Köpfen gemacht und Rennleiter Michael Masi abgesetzt. Bereits bei den ersten Testfahrten vom 23. bis 25. Februar in Barcelona wird das neu formierte „Renn-Management“ im Einsatz sein. Demnach sollen sich der deutsche ehemalige DTM-Rennleiter Niels Wittich und der ehemalige Rallye-Renndirektor Eduardo Freitas künftig abwechseln. Unterstützt werden sie permanent von Herbie Blash als sogenannter Senior Advisor.
Videoschiedsrichter
Und der Jean-Todt-Nachfolger aus Dubai, Ben Sulayem, gab zudem bekannt, dass es in Zukunft - wie beim Fußball - einen Videoschiedsrichter geben wird.
Während sich der Rennleiter vor Ort um die wichtigsten Aufgaben in Echtzeit kümmert, soll dann ein Team im Hintergrund verschiedene Szenarien per Video überprüfen und im Notfall einschreiten. Dort könnten dann zudem die vielen Funksprüche der Teams behandelt werden, um ein Funk-Chaos wie zuletzt zu verhindern.
Hintergrund: Masi war beim WM-Finale in Abu Dhabi heftig ins Visier der Kritiker geraten, als er nach äußerst eigenwilligen Entscheidungen das „Last-Lap“-Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ermöglicht hatte.
Einstimmige Unterstützung
Ben Sulaymen bekam nach eigenen Angaben für seine Pläne einstimmige Unterstützung von Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali und den Teamchefs. Er habe sie auch dem World Motor Sport Council vorgelegt und ebenfalls vollen Zuspruch erfahren.
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