Freestyle-Skifahrer Matej Svancer hat das erste Olympia-Finale seiner jungen Karriere auf Platz acht beendet - sportkrone.at berichtete. „Wegen Corona war es jetzt nicht so hammermäßig, aber angeblich soll Olympia ziemlich cool sein“, meinte Svancer nach dem Abschluss seines Debüt-Doppels im Zeichen der Fünf Ringe. Olympische Spiele seien doch sehr anders als die üblichen Contests. „Alles ist so stressig“, sagte Svancer. „Ich kam mir vor wie ein kleiner Fisch im großen Glas, der von allen beobachtet wird.“
In seiner Spezialdisziplin Big Air hatte Svancer als einer der Mitfavoriten nach zwei Stürzen die Qualifikation für das Finale verpasst. Im Slopestyle, in dem er im Weltcup noch nie in den Top Ten gelandet war, stellte er aber die bisher beste Freestyle-Platzierung eines Österreichers bei Olympia (exkl. Ski Cross) ein. Auch Andreas Gohl war 2018 in Pyeongchang in der Halfpipe Achter gewesen.
Svancer zeigte als jüngster der elf angetretenen Finalisten einen starken ersten Lauf und lag auf dem sechsten Zwischenrang. Vor allem der Abschlusssprung des gebürtigen Tschechen, der seit dieser Saison für Österreich antritt, war überzeugend. Insgesamt sei er aber auch dieser Run zu unsauber gewesen und deshalb sei er nicht hundertprozentig zufrieden, so Svancer. „Aber zu 78 Prozent. Immerhin habe ich einen Run runtergebracht.“
Im zweiten Versuch rutschte Svancer etwas von einer Rail, konnte diesen daher nicht mehr voll durchziehen. Auch der dritte und letzte Lauf, bei dem der Teenager mehr riskierte, brachte keine Steigerung mehr.
Seit er zehn Jahre alt ist, lebt Svancer mit seiner Familie im Salzburger Pinzgau, genießt dort neben der sportlichen auch seine schulische Ausbildung. Der fliegende Wechsel von den Kickern auf die Schulbank werde möglicherweise noch anstrengender als sein Olympia-Aufenthalt, vermutete er nun. „Ich war fünf Wochen nicht in der Schule, ich habe absolut keine Ahnung, was in der Schule gerade abgeht.“
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