Ski alpin

Maier: „Klar habe ich mir den Wecker gestellt“

Salzburg
13.02.2022 14:00
Jene schnellen Ski-Damen, die nicht in Peking sind, legten einen Trainingsblock in Saalbach-Hinterglemm ein. Und klar war da die Olympia-Silberne von Mirjam Puchner auch ein großes Thema. Die „nachtaktive“ Hausherrin Sabrina Maier freute sich mit ihrer Salzburger Landsfrau – verbindet sie doch auch dasselbe Verletzungsschicksal.

Der Traum von Olympia – der geht im ÖSV-Team nicht für alle in Erfüllung. Jene schnellen Ski-Damen, die nicht in Peking sind, trainierten nun drei Tage Super G in Saalbach. Da waren mit Stephanie Venier und Nina Ortlieb sogar Läuferinnen dabei, die schon Weltcuprennen gewonnen haben. Und mit Elisabeth Reisinger eine, die in den letzten Abfahrten in Garmisch und Cortina auf den Rängen sechs und sieben landete.

Die Top 15 sind das nächste Etappenziel
In diese Ergebnisregionen will Sabrina Maier vom SC Saalbach-Hinterglemm auch vordringen. Heuer steht ein 17. Platz in Val d’Isère als beste Platzierung zu Buche. Aber: da geht mehr. „Gute Teilzeiten sind zu wenig“, weiß die 27-Jährige, die drei Saisonen mit schweren Verletzungen verpasste. Auch ein Schien- und Wadenbeinbruch (2018) war dabei. Dasselbe Schicksal ereilte Mirjam Puchner 2017, nun holte sie in Peking Super-G-Silber.

Gratulationsbotschaften an „Silberne“ und „Blecherne“
„Klar habe ich mir da in der Nacht den Wecker gestellt. Den Super G wollte ich sehen“, war Maier vor ihrem Training am Freitag „nachtaktiv“ – eine Gratulationsbotschaft an Puchner inklusive. „Aber ich habe auch Tami Tippler geschrieben, die Bronze so knapp verpasst hat.“

Crans Montana wartet nun gleich doppelt
Leistungen wie jene von Puchner geben ihr Auftrieb. „Oder auch die Geschichte von Johannes Strolz, die zeigt: es kann funktionieren, wenn man dran bleibt und weiterkämpft.“ Das wird sie den Rest der Saison versuchen. Zunächst geht’s zum Europacup nach Crans Montana, dann wartet im Schweizer Nobelskiort der Weltcup. „Die Top 15 wären mal cool“, hat Maier kleine Etappenziele vorm „mega großen“ Fernziel im Visier: der Heim-WM 2025.

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