Ja, was ist denn da los? Österreichs Rodel-Pechvogel Yannick Müller zeigte seinen Fans auf Instagram ein kurioses Foto aus dem OP-Saal. Es zeigt medizinisches Personal, das wegen Corona voll vermummt um sein Bett herum steht.
Besuch bekam unser Rodler im Spital in Peking aber nicht nur von „Marsmenschen“, sondern auch von ÖOC-Präsident Karl Stoss. „Ich habe mit Yannick und dem operierenden Arzt Dr. Lü gesprochen. Die OP hat sechs Stunden gedauert, der gebrochene Unterarm musste an drei Stellen fixiert werden. Yannick geht‘s den Umständen entsprechend gut. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr gut betreut wird. In drei Tagen sollte der Heimtransport möglich sein“, wurde Stoss in einer Aussendung zitiert.
Müller ist nach seinem Trainingssturz am Montag im Olympia-Eiskanal von Yanqing noch am selben Abend in China operiert worden. Der 22-jährige Vorarlberger hatte sich einen offenen Bruch des linken Unterarms zugezogen. Aufgrund einer möglichen Infektionsgefahr während des Rücktransports nach Österreich wurde entschieden, die Operation gleich vor Ort durchzuführen, teilte das Österreichische Olympische Komitee mit.
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