„Leiden wie ein Hund“

Ex-Häftling (25) drohte seiner Betreuerin mit Mord

Niederösterreich
06.02.2022 16:02
Lange an der wiedererlangten Freiheit konnte sich ein 25-Jähriger nicht erfreuen. Denn nur kurze Zeit nach seiner Haftentlassung rastete der junge Mann erneut aus und drohte, seine Betreuerin in einem Übergangswohnheim in Krems umzubringen. Weil das nicht die einzige Entgleisung war, sitzt er wieder hinter Gittern.

Der einschlägig Vorbestrafte rief den Vater der Betreuerin an. Im Gespräch stellte er klar, dass er sich von Frauen nichts sagen lasse („Die stehen unter mir!“) und er die Tochter „leiden lassen werde wie einen Hund“. Der geschockte Mann alarmierte die Polizei.

Zunächst nur angezeigt
Doch vorläufig sollten für den 25-Jährigen noch nicht die Handschellen klicken. Nach der erfolgten Einvernahme aller Beteiligten wurde er in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zunächst auf freiem Fuß angezeigt.

Weitere Vorfälle
Die Ermittlungen waren aber damit noch nicht abgeschlossen. Sie brachten noch mehr Vorfälle ans Tageslicht. Denn die Betreuerin war bei Weitem nicht die Einzige, die der junge Mann nach seiner Haftentlassung bereits bedroht hatte. Daher war rasch klar: Nur eine Festnahme kann Schlimmeres verhindern.

Wieder im Gefängnis
Der 25-Jährige, der zwischenzeitlich in eine Betreuungseinrichtung nach St. Pölten übersiedelt war, sitzt nun wieder im Gefängnis.

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